Wednesday, September 8th 2010, 3:41am UTC+2

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J

Beginner

1

Saturday, September 13th 2008, 4:12pm

Inf Waffensystem 2015, Stgw 04 und Aufsätze

Grüezi metenand

Was würdet ihr davon halten, Inf Soldaten mit einem Stgw das circa solang ist wie eine MP5 ( schon ein wenig länger ), einem WBG, 6x und 10x ZF, Hello-Pointer ( oder ähnlich), Laser-Pointer und Taschenlampe auszurüsten, wobei man wählen kann ,ob man durch ZF,WBG,Hello-Pointer selbst durchschauen will oder ob man es vorzieht das Ganze auf einem kleinen Screen der am Helm auf Augenhöhe fixiert ist zu sehen. Das heisst: Man kann via Remote Pad auswählen, welche Ansicht man auf dem Screen haben will ( WBG oder die beiden Zoom's), dazu kommt noch ein am Helm angebrachtes RLV... Alle Aufsätze natürlich verdammt klein... Gesammtgewicht des Stgw's mit Aufsätzen 8kg...

Schon irgendwie beeindruchend... Master Chief von Halo kann einpacken...
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GSC

Beginner

2

Saturday, September 13th 2008, 7:13pm

RE: Inf Waffensystem 2015, Stgw 04 und Aufsätze

Quoted

Original von J
Grüezi metenand

Gesammtgewicht des Stgw's mit Aufsätzen 8kg...

Schon irgendwie beeindruchend... Master Chief von Halo kann einpacken...


8kg für ein gewehr 0o das ist so ca das doppelte vom stgw 90.
Gibt es irgendwelche Hinweise, dass es so was geben wird?
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3

Sunday, September 14th 2008, 9:23am

Ich habe das ganze einmal in Walenstadt gesehen. Ich beizweifle jedoch dass die Schweiz so etwas in absebahrer Zeit haben wird.






In den Jahren 2001-2003 wurden zunächst 6 Infanteriegruppen (eine Gruppe besteht aus 10 Soldaten) ausgestattet. Mit diesen Ausstattungen wurden erste Einsatztests durchgeführt (5 Monate dauernde Erprobung im Kosovo und Felderprobungen in Afghanistan), so dass im Jahr 2004 bereits 15 weitere Gruppenausstattungen für den Einsatz bei ISAF beschafft werden konnten. Der weitere Beschaffungsplan sieht 196 Gruppenausstattungen (1960 Soldaten) für die Jahre 2005-2007 vor, was die Bundeswehr ca. 70 Millionen Euro kosten wird.

Das Ausbildungszentrum Heer war bei den Prinzipversuchen des deutschen Infanterist der Zukunft beteiligt (das Bild oben rechts zeigt offensichtlich Schweizer Soldaten in zwei deutschen IdZ-Systemen - Quelle: Kdo Versuche AZH). Unter dem Namen “Integriertes Modulares Einsatzsystem Schweizer Soldat” (IMESS) soll eine Schweizer Version des deutschen Systems entstehen. Dieses Jahr sollen Truppenversuche starten, und 2010 / 2011 soll das System in die Serienproduktion gehen.
Aufkl Kp 4/1
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St. George

Gfr mit Obst Kenntnissen u Gst Ambitionen

4

Sunday, September 14th 2008, 11:39am

das ist doch alles scheissdreck.
stiefel, gewehr, feldflasche, alles andere ist mumpitz.

Müsst dann schauen, mit diesem IdZ, alle Soldaten wissen nicht, ob sie auf den Bildschirm, die Pulsuhr, den LEM schauen, oder dem Fk oder der Umwelt oder dem Binom zuhören wollen. Und sind total überfordert und vergessen dabei auch gerne mal, der Gegenseite Beachtung zu schenken.

Master Chief, bleib in deinem Computerspiel!
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J

Beginner

5

Sunday, September 14th 2008, 1:28pm

Wir werden sehen wie "scheissdreck" dieses System ist. Für Piloten gibt es diese Eyescreens ja schon länger und ich stelle mir das Pilotsein bezüglich der Umgebungseindrücken die zu verarbeiten sind und auch der vielen Instrumente die dauern zu beobachten sind recht anspruchsvoll vor. Trotzdem schaffen es Piloten exakt zu arbeiten und sich auf ihre Aufgabe zu konzentrieren. Wieso also nicht auch ein Infanterist?

Natürlich ist das Stgw schwerer, es bleibt aber zu beachten, dass man die Waffe nicht mehr "schultern" muss, da man ja primär nicht durch das Korn zielt.
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St. George

Gfr mit Obst Kenntnissen u Gst Ambitionen

6

Sunday, September 14th 2008, 2:32pm

vielleicht ist der durchschnittliche Pilot besser geschult/qualifiziert als der durchschnittliche Füs?

aber ich geb natürlich zu, dass ich immer skeptisch gegenüber solchen Dingen bin.
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7

Sunday, September 14th 2008, 3:01pm

Den durchschnittlichen Infanteristen mit einem Militärpiloten zu vergleichen ist vermessen.

Schau dir mal die komplett verschiedenen Anforderungsprofile an. Beginnend mit vordienstlichen Kursen und Selektionen, über eine Offiziersausbildung, die jeder Militärpilot zu absolvieren hat, über die Länge der Ausbildungs- und Schulungszeit, bis hin zum sehr anspruchsvollen Training und schlussendlichen Konkurrenzkampf und der effektiven Selektion und Schlussausbildung zum Militärpiloten.

Das von dir vorgeschlagene System tönt zwar hervorragend, wenn es jeder bedienen könnte und es effektiv auch funktionieren würde, wenn man nicht jeden Abend irgend ein Akku aufladen müsste und die permanenten elektronischen Signale nicht einfach gemessen werden könnten.
Sonst braucht der Gegner in Zukunft auch keine Aufklärer mehr, sondern ein Fahrzeug mit einer Empfangsantenne und einem Computer, der die Daten auswertet und grafisch auf eine Landkarte projeziert und schon weiss man, wo, wieviele und in welche Richtung die Infanterie vorstösst. (ähnliche Systeme werden ja bereits bei den Funkaufklärer verwendet).

Und bei allem Respekt, wenn ich mir gewisse sogenannte durschnittliche Infanteristen ansehe, wie sie nicht mal ein SE-235 korrekt laden/bedienen können, dann frage ich mich ernsthaft, wie es bei einem technisch höchst anspruchsvollen, vernetzten Gerät aussehen würde.
Geschweige denn das angesprochene Gewicht. 8kg für ein Gewehr? Zusätzliche x Kg, technischer Schnickschnack, zusätzliche Akkus, Munition etc. plus normale Kampfpackung, die jetzt schon bei einigen nach kurzer Zeit ein ächtzen auslöst?

Gewisse Anpassungen könnten aber aus meiner Sicht sicher vorgenommen werden, die allen etwas nützen könnten, aber alles andere, überlassen wir doch bitte den speziell ausgebildten AdAs, bis ein System entwickelt wurde, dass auch für den durchschnitts Infanteristen geeignet ist.
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J

Beginner

8

Sunday, September 14th 2008, 7:00pm

Niemand behauptet, dass alle phys mit sowas ausgestattet werden sollen. Ist ja auch bei der Bundeswehr nicht der Fall. 1960 Ausgebildete: Das sind Spezialisten. Eine Selektionierung auch für solche Systeme einzuführen liegt hoffentlich noch im Bereich des Möglichen. Der Vergleich dient vor allem dazu zu zeigen, dass die Kontrolle über so ein System menschnemöglich ist und nicht als Fantasie abgestempelt werden sollte...

Krieg ohne technischen Fortschritt?... technischer Fortschritt IST Krieg.

Die Zeit wird zeigen, welche Systeme vorteilhafter sind. Ich jedenfalls glaube nicht, dass wir mit dem jetztigen System eine Maxime erreicht haben.
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St. George

Gfr mit Obst Kenntnissen u Gst Ambitionen

9

Sunday, September 14th 2008, 9:03pm

Mit flächendeckender Einführung von SE151 und vernünftigen Rucksäcken / Tragesystemen gewinnt man trotzdem mehr als mit elektronik.

Ausserdem: Auch Talibane gewinnen mit ihrer Ausrüstung Kämpfe.

Man sollte sich weniger auf die Ausrüstung und mehr auf die Soldaten konzentrieren. Meine Meinung.
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Campari

Intermediate

10

Sunday, October 18th 2009, 9:53pm

Altes Thema, neues Öl ins Feuer: Unter der Bezeichnung “Integriertes Modulares Einsatzsystem Schweizer Soldat” (IMESS) soll eine dem preussischen IdZ-ähnliche Ausrüstungsreihe für unser Militär getestet werden. (Gemäss AZH soll bereits ein erster Truppenversuch stattgefunden haben). Bis wir tatsächlich so was sehen, werden noch x Monde verstreichen, aber ich wäre trotzdem dafür dass Ueli für das Geld zuerst mal die neuen Flieger kauft und dann, wenn noch ein paar Sesterzen übrig sind, uns anständige Tragesysteme und Rucksäcke zu organisieren. Abgesehen davon dass ich der Meinung bin, dass der durchschnittliche "grüne" Milizkrieger kaum in der Lage sein wird, so ein hochtechnologisches Ding effektiv einsetzen zu können.
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