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Zusammenarbeit Aufklärer (Aufkl) und Panzerjäger (Pzj)

Seit 2006 sind die Aufklärer und die Panzerjäger in der Rekrutenschule und VBA in der gleichen Kompanie. Das sieht im Normalfall so aus, dass während der RS Phase in Thun 4 Aufklärerzüge (Aufkl Zg) und 2 Panzerjägerzüge (Pzj Zg) gibt. Für die VBA in Bure und Mollis geht der Inf Aufkl Zg nach Chamblon in eine Infanteriestabskompanie. Dafür bekommt die Aufkl Kp Zuwachs von Motorfahrern, Verkehrssoldaten und Truppenköche. Das heisst also, dass in der VBA Phase in Bure und Mollis 1 Kdo Zug (mit Köchen, Mot Fahrer und Verk Sdt), 3 Aufkl Zg und 2 Pzj Zg existieren.

Während der Rekrutenschule und VBA begrenzt sich die Zusammenarbeit der Aufklärern und den Panzerjägern im Wesentlichen auf den Dienstbetrieb (das heisst auf den Unterhalt der Kaserne und Administratives). Die Ausbildung wird meistens in den einzelnen Zügen separat stattfinden. Dadurch ist während der meisten Ausbildungszeit kein grosses Zusammenarbeiten mit den Pzj möglich.

Seit 2006 wird der Panzerjäger zusätzlich zu den früheren Aufträgen (wie zum Beispiel Panzerjagd oder –verzögerung) auch neu für die Raumüberwachung eingesetzt. Dadurch kann er Aufgaben der Aufklärer ebenfalls ausführen.

Die engste Zusammenarbeit zwischen Aufklärer und Panzerjägern findet bei der Panzerwarnung der Aufklärer statt. Damit die Panzerjäger frühzeitig über die heranrollenden und zu vernichtenden Panzer informiert werden können, betreiben die Aufkl Panzerwarnung.



Der Aufklärer

Die Informationen auf der Homepage des Bundes sind höchst spärlich, so ala: Sehen und nicht gesehen werden, ein Job für Spürnasen... – ich kenn den Spruch schon fast auswendig. In Tat und Wahrheit muss man sicherlich eine hohe sportliche Leistungsbereitschaft, Willen, Motiavation und Intelligenz haben, um überhaupt zu diesem Job zu kommen. Aber was macht der Aufklärer? Einfach gesagt spürt der Aufklärer die Feinde auf und informiert die eigenen Truppen über feindliche Truppenbewegungen. Dies natürlich so, dass der Feind nicht mitbekommt, dass er ausgespäht wird. Die wichtigste Waffe des Aufklärers ist folgedessen auch nicht das Sturmgewehr, das MG auf dem Eagle, sondern ganz einfach die Kommunikation. Der Aufklärer muss vorallem den Funk in und auswendig kennen, damit Meldungen über den Feind weitergeleitet werden können. Es gibt nur noch eine Art des Aufklärers, der mechanisierte. Der mech. Aufklärer kann jedoch für die verschiedensten Truppen aufklären, Genietruppen, Panzertruppen und Infanterietruppen benötigen den Aufklärer für ihre Vorstösse. Grosses Blabla, kleiner Sinn, der Aufklärer ist mitunter das Auge der schweizer Armee ;-).

Trotzdem noch der "offizielle" Text zum Aufklärer:

Sehen und nicht gesehen werden – eine Aufgabe für Spürnasen! In kleinen Gruppen, mit dem Aufkl Fz motorisiert, bewegt sich der Aufklärer inmitten oder hinter der gegnerischen Linie. Er beschafft wichtige Informationen über Standort, Art und Absichten des Gegners und meldet diese seiner Kommandostelle. Er erkundet auch die Beschaffung des Geländes als wichtige Information für die eigene Truppe. Ueberleben unter einfachen Verhältnissen und über längere Zeit (mehrere Tage) sind besondere Stärken des Aufklärers.

Die Werkzeuge des mechanisierten Aufklärers

Der mechanisierte Aufklärer braucht für dessen Auftragserfüllung diverse Mittel. Die beiden wichtigsten sind:



SE 235 Funkgerät

Eagle 4x4 93/97 Aufkl Fahrzeug Technische Details Eagle

Daneben gibt es noch weitere Spiel...Werkzeuge, die der Aufklärer beherschen muss, dazu gehören SE 135, RLV, WBG, Puch :D, und vieles Weiteres...



Anforderung Rekrutierung

Sehen, und nicht gesehen werden....hmm, aber wie?

Wenn du Aufklärer werden willst, dann geschieht dies immer auf freiwilliger Basis, der Job ist kein „normaler“ militärischer Job, inden man einfach eingeteilt wird. Die Plätze sind folgedessen auch ziemlich rar und begehrt, deshalb solltest du dir frühzeitig Gedanken dazu machen, wie du dein Ziel „Aufklärer werden“ erreichen kannst....

Grundvoraussetzungen:

Kurz und bündig: Willen, Intelligenz und sportlich höhere Leistungsbereitschaft. Das sind sie schon, die Grundvoraussetzung. Viel mehr braucht man dazu nicht zu sagen....

Anforderung Rekrutierung:

Die Anforderungen an der Rekrutierung sind von Aushebungszentrum zu Aushebungszentrum minim unterschiedlich. Im Test 95 sollte man im Schnitt eine 7 haben, sprich 6/7/8 würde auch reichen. Im sportlichen Bereich sollten mindestens 300 Punkte erreicht werden (Test: 3 kg Ballweitwurf, Sprung aus Stand, Staffetenlauf, 12-min-Lauf). Es ist sicherlich von Vorteil, wenn man einmal einer Jugendorganisation wie der Pfadi / Jubla / Jungschar angehört (hat) oder Orientierungslauf – Erfahrung hat. Wenn man aber bestimmt und mit Willen zum Aushebungsoffizier in’s Büro kommt, dann wird auch einer Aufklärer, der keine OL-Erfahrung hat. Zusätzlich als Fahrer braucht man natürlich den Führerausweis Kat. B und den kleinen Fahrertest an der Aushebung (B-Test, einstündig).

Sonstige Anforderungen:

Leistungsbereitschaft, mehrere Tage auf dem Felde (über)leben können, Hilfsbereitschaft für Kameraden.



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